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Heutzutage ist die Funktechnik für den Feuerwehrmann ein unverzichtbares Kommunikationsmittel geworden. Angefangen bei der Alarmierung der Funkmeldeempfänger, mit dem jeder aktive Angehörige der FF-Schenefeld ausgestattet ist, über die Verständigung mit der Leitstelle, bis hin zur Kommunikation an der Einsatzstelle.
Grundsätzlich teilen sich die verschiedenen Funkbereiche in 2m- und 4m-Frequenzbänder auf, wobei die Meterangabe für die Wellenlänge steht. Die Frequenzen im 4m-Bereich werden beim BOS-Funk (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben), zu dem auch die Feuerwehr gehört, auf bis zu 164 schaltbare Kanäle (347 - 510) verteilt. Dabei gibt es jeweils ein Oberband und ein Unterband. Im Kreis Pinneberg funkt die Feuerwehr auf dem Kanal 467. Im so genannten 4m-Band Bereich findet die überörtliche Kommunikation zwischen Feuerwehr und Rettungsleitstelle, zwischen verschiedenen Feuerwehren bzw. zwischen verschiedenen Fahrzeugen statt. Zur Entlastung des Funknetzes können Fahrzeuge und Feuerwachen über ein Kurzwahl Statusmeldungen der Leitstelle ihren derzeitigen Auftragsstatus durchgeben ohne durch Sprechmeldungen den Kanal zu belegen.
So bedeutet Status 3, "Fahrzeug ausgerückt". An der Einsatzstelle angekommen wird der Status 4 gegeben. Hier rüsten sich die Gruppenführer, Maschinisten und Atemschutztrupps mit Handfunkgeräten, die im 2 Meter Band Bereich funken,, aus, um die Verbindung untereinander zu gewährleisten. Nach Beenden des Einsatzes wird auf der Rückfahrt zur Wache der Status 1, "Funk besetzt" und zuletzt 2, "Wache, Einsatzbereit" gewählt.
Im 2m-Band findet die örtliche Kommunikation am Einsatzort statt. Dabei geschieht dies vorwiegend über Handfunkgeräte, mit denen Einsatzleitung, Gruppenführer, Maschinisten und die einzelnen Trupps ausgerüstet sind. Hier stehen der Feuerwehr 4 Kanäle zur Verfügung. An größeren Einsatzstellen wird häufig auch auf mehreren Kanälen gefunkt um den einzelnen Kanal nicht zu überlasten. Funkgeräte sind bei einem Innenangriff Pflicht und dienen der schnellen Übermittlung von wichtigen Daten vom arbeitenden Trupp zum Gruppenführer und zur Einsatzleitung, bzw. umgekehrt. Sie können im Ernstfall das Überleben eines Trupps sichern. Des weiteren wird häufig der Funkkontakt zwischen Einsatzstelle und der Zentrale in der Feuerwache auch über 2m-Band hergestellt um den 4m Kanal, der für den gesamten Kreis Pinneberg offen ist, nicht zu überlasten.
Seit 2007 wird im Kreis Pinneberg die Alarmierung über ein neiues Digitalsystem übermittelt. Dazu erhalten alle Feuerwehrkameraden einen digitalen Funkmeldeempfänger (DME). Auf diesem werden bei der Alarmierung in Textform Informationen über Art, Ort, Umfang des Einsatzes und alarmierte Kräfte gegeben. In den kommenden Jahren wird auch der Funkverkehr von analog auf digital umgestellt. Dies hat den Hintergrund, dass das digitale System sicherer gegenüber unrechtmäßigem Abhören des Funkverkehrs ist, eine schnellere Alarmierung stattfinden kann und das Netz eine bessere Abdeckung aufweisen soll.
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