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Neue Wärmebildkamera
Kleiner, leichter, leistungsstärker, so kann man wohl die zweite Generation Wärmebildkamera gegenüber seinem Vorgänger abgrenzen. Die neue Kamera der Marke Dräger beerbt die im Jahr 2000 beschaffte Kamera der Firma Bullard. Image

Die Neubeschaffung ist durch einen Defekt der alten Kamera erforderlich geworden, die Kosten einer Reparatur standen nicht mehr im Verhältnis zu denen einer Neubeschaffung.

Das neue Gerät ist mit 1.300 Gramm ein ganzes Kilogramm leichter als sein Vorgänger und bedeutend handlicher. Auf dem Display werden die weit feiner abgestuften Temperaturunterschiede nun auch farblich abgegrenzt. So wird es für den Trupp im Innenangriff leichter vermisste Personen sowie Brandherde zu lokalisieren. Eine Zoom-Funktion ermöglicht es Ausschnitte näher zu betrachten. Eine Temperatur-Messfunktion erleichtert die Einschätzung des Risikos. Mehr Flexibilität bietet die mit bis zu vier Stunden gegenüber der bisherigen Kamera mit 1,5 Stunden längeren Einsatzdauer. Genau wie das Vorgängergerät ist auch dieses Wärmebildkamera auf dem erstausrückenden Fahrzeug, dem Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug (HLF) verlastet. So steht es den Einsatzkräften von Anfang an vor Ort zur Verfügung.